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Modernes Wissen über Gott, Evolution und den Sinn des menschlichen Lebens.
Eine Methodologie der spirituellen Vervollkommnung.

 
Unser Lebenssinn und seine Verwirklichung
 

Die neue Upanishad/Unser Lebenssinn und seine Verwirklichung


Unser Lebenssinn und seine Verwirklichung

Die Evolution (die positive Entwicklung) des Universellen Bewusstseins, das das Absolute genannt wird, geschieht durch die Verkörperung kleiner Teilchen Seiner Energie in materielle Körper und ihre Entwicklung in diesen Körpern (auf den für das organische Leben günstigen Planeten).

Der Wachstumsprozess jeder solchen energetischen Einheit fängt auf den Kristallgittern der Minerale an, wird dann aufeinanderfolgend in Pflanzen, tierischen und menschlichen Körpern fortgesetzt.

Auf der menschlichen Stufe der Entwicklung nach vielen erfolgreichen Leben in den menschlichen Körpern — bekommt jede solche energetische Einheit (Bewusstseinseinheit, die Seele), die eine Verdichtung der vernünftigen Energie ist, die Möglichkeit, sich mit ihrem Schöpfer zu vereinen. Sie ergänzt und bereichert Ihn dabei. Deswegen schafft Gott periodisch materielle Welten in verschiedenen Teilen des Weltalls.

Der Lebenssinn des Menschen besteht also in seiner bewussten Vervollkommnung als Bewusstsein, Seele nach den qualitativen und quantitativen Parametern mit der Absicht, die Göttlichkeit zu erlangen, den Schöpfer zu erkennen und sich mit Ihm zu vereinigen.

Der Schöpfer gibt den verkörperten Menschen die Information darüber durch Propheten und durch die Verkörperung in menschliche Körper des Bewusstseins derjenigen, die Vollkommenheit erlangt und sich mit Ihm vereint haben. Er leitet auch den Entwicklungsprozess aller verkörperten Seelen durch den Brahman (den Heiligen Geist) und durch andere Geiste. Es zeigt sich als Realisierung des Karma-Gesetzes in Menschenschicksalen.

Der Schöpfer ist daran interessiert, dass sich Seiner Wohnstätte nur hochwürdige Seelen nähern. Die Vorbedingung zur Auswahl der Würdigen ist die Zuteilung der Wegwahlfreiheit („Willensfreiheit“) an die Menschen Er beschränkt nur etwas die Freiheit der Fehlerverrichtung.

* * *

… Auf den früheren Stufen der Menschenentwicklung in der Reihenfolge seiner Verwirklichungen kann sich der Mensch vervollkommnen durch die Verwaltung des eigenen Körpers, durch die Verschaffung der Bedingungen der materiellen Existenz für sich und für die anderen, durch seine Aktivität im Reproduktionsbereich.

In folgender Stufe entwickelt er aktiv seine Intelligenz durch wissenschaftliche Kenntnisse und persönliches Schaffen in der Wissenschaft und in verschiedenen Produktionssphären.

Auf der noch höheren Stufe beherrscht er esoterische religiöse Kenntnisse und Vervollkommnungsmethoden. Dank den meditativen Übungen lernt er, in die feinere Schichten des mehrdimensionalen Alls zu kommen und sich dort zu fixieren. Die Abschlussstufe auf diesem Weg ist der Eintritt in die Wohnstätte des Schöpfers und die Vereinigung mit Ihm dort. Die Festigung dieses Statuses bedeutet die Vollendung der persönlichen Evolution der individuellen Seele.

Der Schöpfer ist Einheitlich, weil Alle, die sich mit Ihm vereinigt haben, verbleiben in ursprünglichen Äon, in gemeinsam gelöstem Zustand und Jeder empfindet sich als Einheitliches Universelles „Ich“ und „nicht-Ich“, d.h. “Er“. Es gibt in der Wohnstätte des Schöpfers keine individuellen Seelen.

Solche Vollkommenen Seelen können die spirituelle Hilfe den verkörperten Menschen weiter leisten, indem Sie Ihre Teile in der Welt der Schöpfung individualisieren. Sie helfen den verkörperten Menschen, wenn Sie im unverkörperten Zustand handeln, oder sich in menschlichen Körpern verwirklichen.

Die bekanntesten von Ihnen auf der Letzten Stufe der Erdevolution sind Huang Di, Laozi, Krishna, Pythagoras, Jesus Christus, Gautama Buddha, Babaji, Sathya Sai Baba. (Die Analyse Ihrer Lehren kann man in Buch [6] finden).

Die Vorbedingung zum Start auf dem ernsten spirituellen Weg besteht in der Annahme der Konzeption der Liebe durch den Menschen. „Gott ist die Liebe“ — diese grundsächlichste Formel hat Jesus Christus auf der Erde deklariert. Sie wird von unserem zeitgenössischen Avatar Sathya Sai in seinen Predigten ständig wiederholt und erklärt.

Aus dieser Formel folgt insbesondere, dass wir uns allmählich in unerschütterliche Liebe umwandeln sollen, um in uns das Göttliche zu entwickeln und uns dem Schöpfer zu näheren.

„Die Umwandlung sich selbst in die Liebe“ — dieser Aufruf bekommt konkrete Bedeutung bei der wissenschaftlichen Erkenntnis der Natur des menschlichen Organismus und Methoden seiner Vervollkommnung. (Ausführlich darüber in den Büchern [4,5,7,8]). Um das zu verstehen, muss man folgende Grundsätze (Thesen) annehmen:

1. Der verkörperte Mensch ist kein Körper, sondern ein Bewusstsein (die Seele), das im Körper lebt und vorübergehend mit dem Körper verbunden ist.

2. Die Emotionen sind Bewusstseinszustände.

3. Die Organe, die für die Emotionen verantwortlich sind Chakras (keinesfalls Kopfgehirn). Chakra Anahata (das spirituelle Herz), das sich in der Brust befindet, ist z.B. für verschiedene Nuancen der Liebesemotion verantwortlich. Das geistige Herz, das innerhalb des Körpers vollständig formiert wurde, füllt die ganze Brusthöhle aus. Die Entfaltung dieses Organs kann bei den dazu vorbereiteten Schülern durch spezielle psychisch-energetische Methoden schnell und leicht verwirklicht werden.

Viele weniger wesentliche Details ausschließend, kann man sagen, dass die weitere Entwicklung des Menschen auf seinem Weg zur Vereinigung mit dem Schöpfer vor allem in seinem Wachstum als spirituelles Herz besteht, das sich aus Chakra Anahata ausdehnt. Zuerst geschieht dieses Wachstum (die Ausdehnung) im Umfang des physischen Körpers, dann in seiner Umwelt, später umfasst das spirituelle Herz unseren ganzen Planeten und dehnt sich in den feinsten Äonen in den Maßstäben der Galaxis und dann des Weltalls aus.

Die Selbstentwicklung als spirituelles Herz ist eben die einzige Möglichkeit der unmittelbaren Annäherung an den Schöpfer, Dessen Erkenntnis und Vereinigung mit Ihm.

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… Wir haben schon die These berührt, dass die positive Evolution des individuellen Bewusstseins in zwei Grundrichtungen geschieht: qualitativ und quantitativ.

Über den quantitativen Aspekt haben wir nur gesagt, es ist das Wachstum der Größe des „Energieklumpens“ der individuellen Seele von der winzigen Größe bis zu den kosmischen Ausmaßen. Es ist gar nicht schwer, diesen Wachstumsprozess zu verwirklichen, wenn man entsprechende Kenntnisse und Methoden beherrscht. Das sind Meditationen an den speziell für jede Einweihung ausgewählten „Kraftstellen“ und andere Methoden. Es kann ein oder zwei Jahre und weniger dauern.

Viel komplizierter ist aber die Gewährleistung der qualitativen Vervollkommnung der Seele. Sie besteht aus drei Komponenten: ethischem, intellektuellem und der Verfeinerung.

Die ethische (sittliche) Komponente meint den vorsichtigen, sorgsamen und mitfühlenden Umgang mit allen Formen des evolutionierenden Lebens, einschließlich Pflanzen, Tiere, Menschen. Die Verursachung des Leidens den Tieren und deren Tötung wegen der Befriedigung egoistischer Verfressenheit, wegen der ebenso lasterhaften Laune, sich in Pelz — und Ledererzeugnisse zu bekleiden — das ist unvereinbar mit der echten Liebe, mit den Ansprüchen auf den spirituellen Fortschritt.

Die ethische Selbstkorrektur des Menschen bedeutet die vollkommene Tilgung durch ehrliche Reue und Selbstkontrolle des Potentials zur Bekundung aller seelischen Eigenschaften, die dem Liebesprinzip nicht entsprechen: d.h. des Zornes in verschiedenen Formen, der Gewaltsamkeit, des Hochmuts, der Eitelkeit, der egoistischen Sexualität und anderer Äußerungen des menschlichen Egozentrismus.

Im Gegenteil, der Mensch soll in sich auf jede Weise Liebe, Sorgsamkeit, Zartheit, Bereitschaft zu geben und nicht zu nehmen, Selbstaufopferung wegen des Evolutionsfortschritts der anderen anerziehen.

Die ethische Komponente der Menschenentwicklung meint auch die Formierung der Liebe zum Schöpfer, der Ergebenheit zu Ihm, den allmählichen Wechsel vom Egozentrismus zum Gottzentrismus. Zuerst muss man darüber klar werden, was Gott ist. Durch viele Stufen der Einweihung in die meditative Techniken und deren Beherrschung erkennt der Mensch allmählich immer feinere „Schichten“ des mehrdimensionalen Absoluten und lernt, sich mit dem dort weilenden Bewusstsein zu vereinen. So gelangt er zur tiefsten „Schicht“ — zur Wohnstätte des Schöpfers und fließt in Ihn ein, ähnlich dem Tropfen, der in den grenzlosen universellen Ozean des ursprünglichen Bewusstseins einfließt.

Unter der Entwicklung der Intelligenz werden drei Komponenten gemeint: die Bereicherung des Wissens, die schöpferische Komponente und die Fähigkeit, wahrhafte und falsche Ansichten zu unterscheiden. Die Erlangung dieser Eigenschaften wird begünstigt durch Ausbildung, aktive vielfältige soziale Tätigkeit als Hilfe den anderen Menschen, durch das Studium der religiösen Erfahrungen vieler Schulen und Konfessionen sowie eigene praktische religiöse Erfahrung.

Die dritte Komponente des qualitativen Aspekts der individuellen Seelenentwicklung ist die Verfeinerung des Bewusstseins. Die räumlichen Dimensionen des mehrdimensionalen Absoluten werden nach dem Kriterium Feinheit — Grobheit unterschieden. Sie sind dem diskreten Wellenbereich auf der Wellenskala ähnlich. Die feinste Schicht des Universellen Bewusstseins ist eben der Schöpfer in Seiner Wohnstätte. Das andere Ende dieser Skala ist der Aufenthaltsort von Dämonen und Teufeln; das ist die Hölle.

Die räumlichen Dimensionen sind gar keine mathematischen Abstraktionen, sondern gut sichtbare Schichten für ein entwickeltes und verfeinertes Bewusstsein. Die Grenzen zwischen ihnen sind so zu sehen, wie die zwischen dem durchsichtigen Öl und Wasser, die in einen Glasbehälter hineingegossen wurden.

Nach der Entkörperung kommt das individuelle Bewusstsein in die Schicht, zu deren Zustand es sich beim Leben im Körper angewöhnt hat. (Der Autor zeugt davon auf Grund der eigenen Erfahrung von zwei klinischen Todesfällen, die in seinem Buch [2] beschrieben sind.) Angesichts des sich mit jedem Tag nähernden Körpertodes muss man sich anstrengen, alle groben emotionellen Zustände mit allen Kräften in sich selbst abzuschaffen und die feinen und feinsten mit allen möglichen Mitteln zu pflegen. Das wird erreicht durch die Einstimmung auf die feinsten Zustände der lebendigen Natur, auf entsprechende Kunstwerke, durch die feinste Zartheit, für die harmonische sexuelle Beziehungen und die Erziehung der Kinder Möglichkeiten schaffen.

Die schnelle Verwandlung des emotionalen Bereiches und volle Kontrolle über Emotionen können nur die Methoden der psychischen Selbstregulierung gewährleisten, die auf der Arbeit mit emotiogenen Strukturen unseres Organismus — Chakras und einigen Meridianen beruhen. Eines solcher Systeme der psychischen Selbstregulierung wurde in unserer geistigen Schule ausgearbeitet und viele Jahre von uns ausprobiert [7,8].

Es sei betont, dass der Mensch seinen Status im mehrdimensionalen Raum prinzipiell nur während des Aufenthaltes im verkörperten Zustand verbessern kann, denn die „Kristallisierung“ der Bewusstseinsenergie (d.h. deren Anreicherung in jeder neu erschlossenen Loka) ist nur durch energietransformierende Strukturen des physischen Körpers möglich.

Die Kraft des Bewusstseins („persönliche Kraft“) des Menschen ist unmittelbar mit der Größe des „Klumpens“ der Bewusstseinsenergie (sowie mit der Fähigkeit, sich mittels des Bewusstseins zu versetzen und zu handeln) verbunden. Das entwickelte Bewusstsein des verkörperten Menschen ist einer riesigen Amöbe ähnlich. Es kann seine Fangarme auf große Entfernungen frei ausstrecken, um dort die nötige Information zu bekommen und wenn nötig, einzuwirken. Es ist auch möglich, sich dorthin fast ganz zu versetzen, indem man nur einen geringeren Teil von sich selbst im physischen Körper lässt.

Auf solche Weise geschieht Diagnostik und Heilung aus großen Entfernungen. Der telepathische Kontakt wird auch nach diesem Prinzip verwirklicht, und gar nicht durch elektromagnetische Strahlung des Kopfgehirnes. Der Effektivität der Arbeit eines telepathischen Paares hängt von der Bewusstseinsgröße der Teilnehmer ab. Das andere Verfahren ist der Kontakt von nicht verwirklichten Bewusstseins.

Der Mechanismus von „großen“ siddhi (d.h. Dematerialisierung, Materialisierung, Levitation, Teleportation) kann dreierlei sein.

Die erste Variante ist die persönliche Einwirkung des sich in der Wohnstätte des Schöpfers aufhaltenden Bewusstseins (früher individuellen). Als Beispiele dafür seien die Wunder von Jesus Christus, Babaji, Sathya Sai, David Copperfield erwähnt.

Die zweite Variante. Gott schafft Wunder um einen würdigen Menschen herum, ohne sein Wissen manchmal. Der Zweck ist — die Aufmerksamkeit der ihn umgebenden Menschen zu seiner positiven Tätigkeit heranzuziehen und den Menschenverstand auf die Suche der Wahrheit, die außerhalb der materiellen Welt liegt, zu lenken Derartige Beispiele sind z.B. in der Autobiographie von Uri Geller beschrieben [10].

Es kommt aber vor, dass äußerlich gleiche „Wunder“ um die sich nicht dem Schöpfer annähernden Menschen geschehen. Das ist die Tätigkeit einiger starken, groben Geister, die die Zauberer „betreuen“.

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