Neue Upanishad / Über die Methodologie der Absoluterkenntnis Über die Methodologie der AbsoluterkenntnisWir haben die Methodologie und Methoden des kürzesten Weges der geistigen Selbstrealisation in einer Reihe der früheren Ausgaben ausführlich behandelt. Deshalb werden wir uns jetzt mit der kürzesten Darlegung dieses Themas begrenzen. Nachdem wir uns verkörpert haben, verbleiben wir unter der stetigen Beobachtung und Leitung des Gottes im Aspekt von Brahman (Heiligem Geist), der sich immer und überall einschließlich unmittelbar unter der Materie unserer Körper, in den feinsten Loken befindet und nicht irgendwo "dort", "weit" auf dem Himmel. (Das wird vielmals im Neuen Testament betont). Bis zum Aufenthaltsort Gottes, wie Jesus Christus gesagt hat, ist der Abstand nicht größer als die Stärke des feinsten Papierblattes. Nichts geschieht mit uns, ohne daß der Schöpfer davon weiß. Unsere Aufgabe ist anscheinend sehr einfach: nur zu lernen, gerade hier, wo sich der Körper befindet, in den Aufenthaltsort des Schöpfers zu kommen. Aber das Problem besteht gerade darin, daß nur Geheimwege dorthin führen, die Er nur Seinen würdigen Schülern aufdeckt, d.h. den ethisch reinen und feinen Seelen, die ihren großen aufrichtigen Wunsch zu Seiner Erkenntnis und zur Vereinigung mit Ihm bewiesen haben. Man muß in Ihn verliebt werden und unerschütterliche Beständigkeit der Liebe zu Ihm beweisen. Was ist das Haupthindernis auf unserem Weg in die höchsten Loken? Krishna antwortete so: Lüsternheit, Zorn und Geiz — d.h. die Vorliebe für das Irdische (das Alltägliche) plus grobe emotionale Zustände.
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![]() Neue Upanishad: Die Struktur des Absolutes und dessen Erkenntnis Inhaltsverzeichnis
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