Neue Upanishad / Die Struktur des Absolutes Die Struktur des Absolutes
Anmerkung: Mit den Zeigern wird die Dynamik
Bei der Studie des aufgeführten Schemas ist es wichtig zu berücksichtigen, daß es nämlich die räumliche Mehrdimensionalität widerspiegelt. Deshalb bezeichnet das, was auf dem Papierblatt unten angeordnet ist, in der Tat das sich in der Tiefe, in den feinsten Loken Aufhaltende. Und alles, was sich auf dem Schema höher befindet, entspricht der zunehmenden Dichte (oder sogar Grobheit). Anders gesagt, die Richtung nach unten auf dem Schema bedeutet in der Realität die Richtung in die Tiefe des mehrdimensionalen Körpers von Absolut und die nach oben zu Seinen äußerlichen Schichten. Man soll sich die Sektoren in der Tabelle nicht so wie die im Weltall existierende vorstellen; in der Wirklichkeit sind das keine Sektoren, sondern die Schichten der Mehrdimensionalität. Es sei bemerkt, daß die Mehrdimensionalität mit den physikalischen Geräten nicht erforscht werden kann, denn sie können aus der materiellen Welt in die anderen Loken nicht hineingebracht werden. Das in den anderen Loken Existierende kann man nur durch das raffinierte durch die Methoden von Buddhi-Yoga entwickelte Bewußtsein des geistigen Asketen wahrnehmen, das fähig ist, von Loka zu Loka zu gehen. Um mit der Sprache der materialistischen Wissenschaft zu sprechen, kann man sagen, daß alles, was sich in den nicht materiellen Loken befindet, hat Leptonwesen, es ist aber klar, daß solche Wörter selbst zu wenig bedeuten, um die in diesem Buch gestellten Probleme zu lösen. Beginnen wir also mit der Betrachtung des Schemas von unten, aus der Tiefe der Mehrdimensionität. In der Weltalleere existiert der verfeinerte energetische Zustand der tiefsten Absolutschicht-Ishvara (Gott-Vater, Schöpfer, Jehovah, Allah, Tao, Adibuddha: so oder auch mit anderen Namen wird Er in verschiedenen Sprachen genannt). Auf dem Schema ist Sein Aufenthaltsort unten rechts über der Leere vermerkt. Richten wir jetzt unser Augenmerk auf die vertikal durchgehende Linie. Das ist "der Spiegel", eine real den ganzen Absolut teilende "Membrane". Rechts von ihr (auf dem Schema) sind drei grundlegende ununterbrochen (ewig) existierende Grundbestandteile des Absolutes: Ishvara in Seinem Aufenthaltsort (um mit den Worten des Jesusschülers Philipp zu sprechen), und oben auf dem Schema sind die dichteren "Schichten" von Akasha-Loken Protopurusha und Protoprakriti. Diese drei Grundschichten werden auch als bzw. Cidakasha, Citakasha und Bhutakasha bezeichnet. Links vom "Spiegel" sind auf dem Schema die Derivate von den Grundzuständen des Absolutes bezeichnet: Brahmaloken (des Höchsten Purusha), Loken von Purusha und Prakriti. Sie existieren nur in der Kalpa-Zeit in den "dargestellten Welten" des Universums — in den erscheinenden und später von der Akasha verschlungenen "Inseln" der Schöpfung. Beim Eintreffen "des Weltendes" (Pralaya) für jede solcher "Inseln" verwandelt sich ihre Materie in Protoprakriti; und individuelle Seelen (Jiven), die in ihrer Entwicklung durch eine Reihe von Verkörperungen die Vereinigung mit Gott, die Vollkommenheit d.h. die Gewinnung der Göttlichkeit nicht wollten oder nicht konnten — diffuseren zum Protopurushazustand. Der höchste Purusha geht aber vom aktiven Feuerzustand über in den Ruhezustand im Aufenthaltsort des Schöpfers. Alles, was auf dem Schema höher als "die erste Etage" des Absolutes dargestellt ist, ist der "Bereich der Tätigkeit von Brahman, die Welt von Brahman" (auf Sanskrit — Aparabrahman d.h. derjenige, der kein göttlicher Brahman ist). Aparabrahman ist innen ganz vom feurigen Licht Brahmans durchdrungen. Deshalb sehen wir den Lichtkontrast an beiden seinen Seiten, wenn wir den Raum neben dem "Spiegel" untersuchen: das feurige Licht an einer Seite und das Fehlen des intensiven Lichtes an der anderen. Daher kommt die Benennung dieser "Membrane". Wollen wir jetzt die linke Spalte auf dem Schema untersuchen. Sie spiegelt den Seelenzustand während der Kalpa wieder. Die Seelen, die nach dem Grad ihrer Feinheit oder Grobheit von verschiedener Qualität sind (im Sinne jener emotionalen Zustände, an die sie sich während der Verkörperungen angewöhnt haben), werden in den Schichten der Mehrdimensionalität verteilt. Die Schicht mit feinerer Energie (unten auf dem Schema) heißt Paradies, die gröbste Schicht (oben auf dem Schema) heißt Hölle. Zwischen ihnen liegt die Schicht der primitiven Seelen, die sich im Zwischenzustand der Anhänglichkeit an der Materie aufhalten. Diese Schicht wird öfter als "Astralebene" benannt. Betrachten wir den Evolutionsprozeß der Seelen von Anfang an ausführlicher. Wenn auf irgendeinem Planeten die Bedingungen für die Existenz der organischen Körper geschaffen werden (d.h. die den auf der Erde jetzt existierenden ähnliche Bedingungen), beginnt dort der Entwicklungsprozeß der Purusha — Teilchen, die sich aus Protopurusha bilden. Dieser Prozeß fängt in den Minerältragern an und wird dann in den organischen Körpern, die parallel mit der Seelenentwicklung evolutionieren, fortgesetzt. Das System des Stoffwechsels in den organischen Körpern ermöglicht die Umwandlung von Prakriti in die Purushaenergie. Das garantiert das quantitative Wachstum der Seelen. Über bedeutende Willensfreiheit verfügend, evolutionieren verkörperte Seelen der in evolutionärer Hinsicht entwickelten Tierarten und um so mehr die der Menschen, indem sie dem Karmagesetz unterworfen sind. Parallel geht die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten, einige Menschen kommen zur Möglichkeit, bewußte geistige Selbstvervollkommnung zu beginnen. Die anderen bleiben "Materialisten", die sich nichts außer der Materie bewußt werden, die sich selbst für materielle Körper halten; ihre Lebensweise zeichnet sich im großen und ganzen vom Leben der Vertreter vieler Tierarten nicht aus. Es gibt noch eine Seelenkategorie, die sich ans Leben in groben Emotionalzuständen gewöhnt hat, sie begibt sich in die Höllenloke, die auf dem Schema im oberen Teil links verzeichnet ist; das ist "die äußere Finsternis", um mit der Sprache des Neuen Testaments zu sprechen. Ihr Zukunftsschicksal bedeutet neue Verkörperungen unter "höllischen" Bedingungen auf der Erde oder die Zerstörung bis zu Protopurusha, bevor Kalpa noch zu Ende ist. Dementsprechend kann man alle Menschen in drei Kategorien einteilen: die mittlere Gruppe sind "Materialisten", dann sind die dämonischen Menschen und die Menschen, die durch geistige Vervollkommnung eins mit Gott werden. Die Hauptkomponente der geistigen Selbstrealisierung der Letzteren ist vor allem die Entwicklung des geistigen Herzens. Die optimale Leistung für solche erfolgreichen geistigen Asketen ist ihre Vereinigung (als Bewußtsein, Buddha) mit dem Höchsten Purusha oder sogar das Eindringen in den Aufenthaltsort des Gottes. Man muß sich zwar daran gewöhnen, in diesen Zuständen noch beim Vorhandensein des physischen Körpers zu leben. Diejenigen, die dabei erfolgreich sind, welche zum untrennbaren und unzertrennlichen Teil der Höchsten Formen des Göttlichen Bewußtseins geworden sind, erlangen die Fähigkeit, über die Materie zu walten, wie es Jesus Christus, Babaji und andere demonstrierten und jetzt David Copperfield und Sathya Sai demonstrieren.
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